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Viele sammeln Kontakte. Aber bauen kein Sozialleben auf.

Wer sein Sozialleben heute auf eine WhatsApp-Gruppe reduziert, verschenkt viele Möglichkeiten. Denn ein Gruppenchat hält vielleicht Kontakt. Socialhood schafft Wiedersehen, neue Begegnungen, eigene Hangouts und einen sozialen Raum, der größer ist als 20 Nummern.

By Gerrit

Da einige Menschen ihre Unzufriedenheit über das Verhalten anderer mit uns geteilt haben, möchten wir hierzu einen Denkanstoß geben.

Viele Menschen kommen zu Socialhood, lernen ein paar sympathische Menschen kennen und denken: „Lass uns eine WhatsApp-Gruppe gründen.“

Sie speichern neue Nummern, schreiben ein paar Nachrichten und haben das Gefühl:
Geschafft. Jetzt entsteht ein neuer Freundeskreis.

Doch genau hier wird häufig etwas verwechselt.
Ein paar neue Kontakte auf dem Handy sind noch kein aufgebautes Sozialleben.
Und eine WhatsApp-Gruppe allein ist nur begrenzt dafür geeignet, daraus langfristig einen verlässlichen sozialen Kreis entstehen zu lassen.

Lass es uns erklären.

Ein Kontakt ist noch keine Verbindung
Bei einem Happening begegnet ihr euch in einem bewusst gestalteten sozialen Raum.
Ihr seid offen für neue Menschen. Ihr befindet euch vielleicht in einer ähnlichen Lebensphase. Und durch Hosts, Gruppendynamik und gemeinsame Aktivitäten fällt der Einstieg leichter.
Das ist eine gute Grundlage für einen ersten Kontakt. Aber eben erst der Anfang.
Ihr kennt euch noch kaum. Ihr wisst noch nicht, ob eure Interessen, Werte, Energie und Alltagsrhythmen wirklich zusammenpassen.

Sympathie öffnet eine Tür. Wiederholung zeigt, ob daraus echte Verbindung entstehen kann.
Wer nach dem ersten Abend direkt eine feste Gruppe bildet, legt sich möglicherweise sehr früh darauf fest, mit wem das eigene Sozialleben künftig stattfinden soll. Dabei könnten noch viele weitere passendere Begegnungen auf dich warten.

WhatsApp speichert Kontakte, aber baut kein Sozialleben

Eine WhatsApp-Gruppe fühlt sich zunächst praktisch an. Alle sind an einem Ort. Jeder kann schreiben. Pläne können theoretisch jederzeit entstehen.

In der Realität entwickeln sich viele Gruppen nach einiger Zeit ähnlich:

Am Anfang schreiben alle.
Dann antworten nur noch wenige.
Immer dieselben Personen machen Vorschläge.
Termine passen nicht.
Nachrichten werden gelesen, aber nicht beantwortet.
Irgendwann schreibt jemand: „Lasst uns mal wieder treffen.“
Wenn niemand plant, findet nichts statt.
Wenn dieselben drei Personen keine Zeit haben, kommt schnell die ganze Gruppe zum Stillstand.
Dein Sozialleben hängt damit erneut stark von wenigen Menschen ab.
Genau diese Abhängigkeit wollten viele ursprünglich eigentlich reduzieren.

Viele behandeln den ersten Schritt schon wie das Ziel

Du investierst 20 oder 30 Euro, lernst neue Menschen kennen und behandelst diesen ersten Kontakt möglicherweise bereits wie das Endergebnis. Dabei war deine erste Teilnahme nicht das Ziel. Sie war der Einstieg.

Das eigentliche Potenzial liegt danach:
Menschen wiedersehen.
Kontakte vertiefen.
Weitere passende Personen kennenlernen.
Unterschiedliche Gruppendynamiken erleben.
Dich spontanen Plänen anschließen.
Selbst Hangouts erstellen.
Erst mit der Zeit zeigt sich, mit wem wirklich Vertrautheit und Verbindung entstehen.
Doch viele hören nach dem ersten Abend bereits auf, ihren sozialen Raum weiterzuentwickeln.
Sie wollten ein besseres Sozialleben und begrenzen ihre Möglichkeiten unbewusst wieder auf einen Gruppenchat.

Warum solltest du dich nach einem guten Abend bereits auf einige fast fremde Menschen beschränken, wenn dir eine ganze Socialhood Community offensteht?

Sammle keine Nummern. Baue ein Sozialleben.

Socialhood ist keine Kontaktbörse für neue Freundschaften. Es ist ein gemeinsamer sozialer Raum für Menschen, die ihr Sozialleben bewusst aufbauen und diesen Raum mittragen möchten.

Mit den neuen Chats führen wir deshalb auch die Membership ein.
Sie soll mehr Verbindlichkeit schaffen und dabei helfen, die Community sowie den organisatorischen Rahmen langfristig zu tragen. Auch wirtschaftlich. Wir sind keine Influencer, die das mit Werbeeinnahmen querfinanzieren.

Denn wir beobachten immer wieder ein Verhalten, das meist nicht negativ gemeint ist, aber Socialhood und vielen anderen Menschen schadet: Menschen kommen, nehmen Kontakte mit und kehren anschließend nicht mehr zurück.

Viele sehen in diesem Moment vielleicht noch nicht, welche Möglichkeiten ihnen darüber hinaus offenstehen. Denn hinter Socialhood stehen nicht nur einzelne Happenings. Es braucht Ideen, Planung, Kuration, Hosts, Locations, Kommunikation, Gruppendynamik, Nachbereitung und Menschen, die diesen Raum immer wieder mit Leben füllen.

Sie richtet sich an Menschen, die nicht nur neue Kontakte suchen, sondern wiederkommen, andere einbeziehen und Teil einer lebendigen Community sein möchten.

Wer nach einer ersten Begegnung nicht wiederkommt, verpasst selbst einen großen Teil des Potenzials, das Socialhood bietet. Wer bleibt, trägt dazu bei, dass aus ersten Begegnungen bekannte Gesichter und aus bekannten Gesichtern echte Verbindungen entstehen können.

Hingehen. Wiederkommen. Dazugehören.

Wie denkst du darüber?
War dir bewusst, dass du dich unbewusst limitierst oder anderen ungewollt schadest?
Was siehst du anders?
Und wie möchtest du dazu beitragen, diesen Raum gemeinsam mit anderen Menschen zu tragen?

Sprich uns gerne an oder schreib uns. Wir möchten Socialhood gemeinsam mit dir und weiteren Menschen weiterentwickeln.

Herzlich
Gerrit & Tobi

PS: Natürlich sehen und schätzen wir all jene, die wiederkommen, andere einbeziehen und Socialhood mittragen. Danke dafür. Gleichzeitig kann ein gemeinsamer sozialer Raum langfristig nicht von nur wenigen engagierten Menschen getragen werden.

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