Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend „AGB“, gelten für das Vertragsverhältnis zwischen
studivents UG (haftungsbeschränkt)
Theresienhöhe 6c
80339 München
Deutschland
E-Mail: [email protected]
nachfolgend „Socialhood“, „Betreiberin“, „wir“ oder „uns“,
und den registrierten Nutzer:innen der Plattform Socialhood, nachfolgend „Nutzer:in“ oder „Sie“.
„Plattform“ bezeichnet sämtliche von Socialhood angebotenen digitalen Bereitstellungsformen, insbesondere Websites, Web-Apps, Progressive Web Apps sowie native Apps für mobile Betriebssysteme.
Diese AGB gelten insbesondere für:
Für bestimmte Events, Memberships, Aktionen oder sonstige Angebote können ergänzende Bedingungen gelten. Diese werden vor dem jeweiligen Vertragsschluss angezeigt.
Bei Widersprüchen gehen die individuell für den konkreten Vertrag unmittelbar vor Vertragsschluss angezeigten Bedingungen diesen AGB vor, soweit sie wirksam vereinbart wurden und nicht gegen zwingendes Recht verstoßen.
Das Angebot richtet sich grundsätzlich an Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB.
Eine Nutzung zu gewerblichen oder selbstständig beruflichen Zwecken ist nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung von Socialhood zulässig.
Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Nutzer:innen gelten nur, wenn Socialhood ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Die Nutzung der Plattform ist nur Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Socialhood kann bei begründeten Zweifeln einen geeigneten Alters- oder Identitätsnachweis verlangen. Bis zum Abschluss einer solchen Prüfung können einzelne Funktionen oder das gesamte Konto vorübergehend eingeschränkt werden.
Für die Nutzung wesentlicher Plattformfunktionen ist ein persönliches Nutzerkonto erforderlich.
Die bei der Registrierung als verpflichtend gekennzeichneten Angaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß gemacht werden.
Zu den erhobenen Angaben können insbesondere gehören:
Welche Angaben verpflichtend sind, wird während der Registrierung angezeigt.
Mit Absendung der Registrierung gibt die Nutzer:in ein Angebot auf Abschluss eines unentgeltlichen Plattformnutzungsvertrags ab.
Socialhood kann dieses Angebot durch Freischaltung des Kontos oder durch eine ausdrückliche Bestätigung annehmen.
Ein Anspruch auf Registrierung, Freischaltung oder dauerhafte Nutzung der Plattform besteht nicht.
Nutzer:innen müssen ihre Angaben aktuell und richtig halten.
Pseudonyme, Fake-Profile, Identitätsverschleierungen und das Auftreten unter dem Namen einer anderen Person sind unzulässig.
Das Nutzerkonto ist persönlich und nicht übertragbar.
Jede Person darf grundsätzlich nur ein Nutzerkonto führen. Die Erstellung oder Verwendung mehrerer Konten zur Umgehung von Beschränkungen, Sperren, Wartelisten, Preisen, Membership-Regelungen oder Teilnahmebedingungen ist unzulässig.
Nutzer:innen müssen Zugangsdaten und Authentifizierungsmittel vor unbefugtem Zugriff schützen.
Eine vermutete oder festgestellte unbefugte Nutzung ist Socialhood unverzüglich mitzuteilen.
Handlungen über ein Nutzerkonto werden der Kontoinhaberin oder dem Kontoinhaber zugerechnet, soweit diese Person die Nutzung zu vertreten hat.
Die Nutzung der Plattform setzt ein geeignetes Endgerät, eine Internetverbindung und gegebenenfalls aktuelle Betriebssystem- oder App-Versionen voraus.
Die hierfür entstehenden Kosten trägt die Nutzer:in.
Socialhood ist eine Community-Plattform zur sozialen Vernetzung und zur Vermittlung, Organisation und Unterstützung gemeinsamer Aktivitäten.
Die Plattform kann insbesondere folgende Funktionen anbieten:
Der genaue Funktionsumfang kann vom Standort, Tarif, Nutzungsstatus, Endgerät und Entwicklungsstand der Plattform abhängen.
Socialhood schuldet weder das Zustandekommen bestimmter persönlicher Kontakte noch Freundschaften, Einladungen, Gruppenbildungen oder sonstiger sozialer Ergebnisse.
Socialhood bemüht sich um eine möglichst zuverlässige Verfügbarkeit.
Eine jederzeitige, vollständig fehlerfreie oder unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht geschuldet.
Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere entstehen durch:
Gesetzliche Ansprüche wegen von Socialhood zu vertretender Pflichtverletzungen bleiben unberührt.
Socialhood darf die Plattform und ihre unentgeltlichen Funktionen weiterentwickeln, umgestalten, erweitern, einschränken oder einstellen, soweit dies für Nutzer:innen zumutbar ist.
Für bezahlte Membership-Leistungen gilt ergänzend § 7.
Einzelne Funktionen können als Beta-, Pilot- oder Testfunktionen bereitgestellt werden.
Solche Funktionen können besonders störungsanfällig sein und jederzeit verändert oder beendet werden.
Soweit eine Testfunktion eine wesentliche ausdrücklich vereinbarte kostenpflichtige Leistung darstellt, gelten die Regelungen zu Leistungsänderungen gemäß § 7.
Socialhood kann ausgewählte Profilinformationen für andere registrierte Nutzer:innen oder, soweit dies in den Sichtbarkeitseinstellungen ausdrücklich vorgesehen ist, öffentlich anzeigen.
Vorname, abgekürzter Nachname und Profilfoto können als grundlegende Identifikationsmerkmale innerhalb der Community sichtbar sein.
Weitergehende Sichtbarkeiten richten sich nach den jeweils verfügbaren Einstellungen und der Datenschutzerklärung.
Soweit ein Profilfoto erforderlich oder freiwillig hinterlegt wird, muss es:
Socialhood kann Profilfotos automatisiert oder manuell prüfen und ungeeignete Bilder ablehnen oder entfernen.
Nutzer:innen sind für die von ihnen veröffentlichten oder versendeten Inhalte verantwortlich.
Sie müssen über die erforderlichen Rechte verfügen und dürfen keine Rechte Dritter oder gesetzlichen Vorschriften verletzen.
Mit dem Einstellen eines Inhalts räumt die Nutzer:in Socialhood ein einfaches, räumlich unbeschränktes und für die Dauer der Speicherung bestehendes Recht ein, den Inhalt technisch zu speichern, zu vervielfältigen, zu formatieren, anzuzeigen und zu übermitteln, soweit dies für den Betrieb, die Sicherheit, Moderation und bestimmungsgemäße Darstellung der Plattform erforderlich ist.
Eine werbliche Nutzung außerhalb des erkennbaren Plattformkontexts erfolgt nur auf einer gesonderten Rechtsgrundlage.
Die über die Plattform angebotenen Chat- und Nachrichtenfunktionen sind nicht als gegenüber Socialhood private, vertrauliche oder technisch abgeschirmte Kommunikationsräume ausgestaltet.
Nutzer:innen müssen damit rechnen, dass über die Plattform versendete Nachrichten durch Socialhood verarbeitet und im Rahmen der nachfolgend beschriebenen Zwecke von berechtigten Teammitgliedern eingesehen werden können.
Jede über die Plattform versendete Nachricht kann automatisiert, insbesondere mithilfe künstlicher Intelligenz, analysiert werden.
Die automatisierte Prüfung kann insbesondere dazu dienen:
Nachrichten können zusätzlich durch berechtigte Teammitglieder oder andere von Socialhood eingesetzte, zur Vertraulichkeit verpflichtete Personen manuell eingesehen und geprüft werden.
Eine menschliche Prüfung kann insbesondere stattfinden:
Socialhood ist nicht verpflichtet, jede Nachricht vor ihrer Übermittlung oder inhaltlich vollständig zu prüfen.
Die Moderation bietet keine Gewähr dafür, dass sämtliche unzulässigen, schädlichen oder gefährlichen Inhalte erkannt oder verhindert werden.
Nutzer:innen dürfen über die Chatfunktionen keine Informationen übermitteln, bei denen sie eine gegenüber Socialhood bestehende besondere Vertraulichkeit erwarten.
Dies gilt insbesondere für:
Ein Zugriff auf Nachrichten erfolgt nur durch entsprechend berechtigte Personen und im Rahmen der vorgesehenen Aufgaben.
Näheres zu den Zwecken, Rechtsgrundlagen, eingesetzten Systemen, Empfängern, Speicherfristen und Rechten der betroffenen Personen regelt die Datenschutzerklärung.
Socialhood darf Inhalte sperren, beschränken oder entfernen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie rechtswidrig sind, Rechte Dritter verletzen oder gegen diese AGB beziehungsweise die Community-Richtlinien verstoßen.
Soweit gesetzlich erforderlich und sicherheitsrechtlich vertretbar, wird die betroffene Nutzer:in über die Maßnahme informiert.
Nutzer:innen müssen:
Untersagt sind insbesondere:
Nutzer:innen können mutmaßliche Verstöße über die bereitgestellten Meldewege melden.
Meldungen müssen nach bestem Wissen wahrheitsgemäß erfolgen.
Bewusst falsche oder missbräuchliche Meldungen können selbst einen Verstoß darstellen.
Socialhood kann zum Schutz der Community insbesondere:
Socialhood kann kostenpflichtige und kostenlose Membership-Tarife anbieten.
Die Bezeichnung, der Preis, der Abrechnungszeitraum, der Beginn, die anfängliche Vertragslaufzeit und die konkreten Leistungen des gewählten Tarifs werden unmittelbar vor Abschluss der Membership angezeigt.
Der verbindliche Leistungsumfang einer Membership ergibt sich aus den unmittelbar vor Abgabe der zahlungspflichtigen Bestellung angezeigten Angaben.
Diese Angaben können insbesondere enthalten:
Socialhood übermittelt der Nutzer:in nach Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung in Textform, in der die wesentlichen Vertragsinhalte dokumentiert werden.
Ein gesondertes dauerhaftes Leistungsverzeichnis ist nicht erforderlich. Maßgeblich sind die unmittelbar vor dem Kauf angezeigten und anschließend bestätigten Vertragsangaben.
Eine Membership beinhaltet ausschließlich die beim Kauf ausdrücklich als enthalten bezeichneten Leistungen.
Insbesondere gilt:
Die Darstellung einer Membership auf der Plattform ist noch kein verbindliches Vertragsangebot.
Durch Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Schaltfläche gibt die Nutzer:in ein verbindliches Angebot zum Abschluss der angezeigten Membership ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn Socialhood:
je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.
Eine rein technische Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Vertragsbestätigung bezeichnet ist.
Die Membership beginnt zu dem unmittelbar vor dem Kauf angezeigten Zeitpunkt.
Dies kann der Tag des Vertragsschlusses oder ein zukünftiges Startdatum sein.
Bei einem zukünftigen Startdatum erfolgt die erste Belastung zu dem beim Kauf angegebenen Zeitpunkt.
Die anfängliche Vertragslaufzeit wird vor dem Kauf angezeigt.
Die Membership läuft zunächst für die unmittelbar vor dem Kauf angezeigte anfängliche Vertragslaufzeit.
Nach Ablauf der anfänglichen Vertragslaufzeit wird die Membership bis zu ihrer wirksamen Kündigung in den jeweils vereinbarten Abrechnungszeiträumen fortgeführt.
Der geltende Abrechnungszeitraum und das jeweilige Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums werden vor dem Kauf sowie im Nutzerkonto angezeigt.
Die Nutzer:in kann die Membership an jedem Kalendertag ohne Angabe von Gründen kündigen.
Geht die Kündigung mindestens 24 Stunden vor Ablauf des laufenden Abrechnungszeitraums bei Socialhood ein, wird sie mit Ablauf dieses Abrechnungszeitraums wirksam.
Geht die Kündigung später als 24 Stunden vor Ablauf des laufenden Abrechnungszeitraums ein, kann die Verlängerung und Abrechnung des unmittelbar folgenden Abrechnungszeitraums technisch bereits veranlasst sein.
Die Kündigung wird in diesem Fall mit Ablauf des folgenden Abrechnungszeitraums wirksam.
Der genaue Beendigungszeitpunkt wird der Nutzer:in im Kündigungsprozess angezeigt und nach Zugang der Kündigung unverzüglich in Textform bestätigt.
Bis zum wirksamen Beendigungszeitpunkt kann die Membership grundsätzlich weiter genutzt werden und bleibt der vereinbarte Beitrag geschuldet.
Die Kündigung kann über den auf der Plattform bereitgestellten elektronischen Kündigungsprozess sowie zusätzlich in Textform erklärt werden.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Die Bedingungen eines Tarifwechsels werden vor dessen verbindlicher Bestätigung angezeigt.
Soweit dort nichts Abweichendes angegeben wird:
Ändert sich durch einen Tarifwechsel die Berechtigung für ein bereits gebuchtes Event, gelten § 6.10 und § 9.6.
Bis zum wirksamen Ende der Membership bleiben die tarifabhängigen Zugangs- und Nutzungsrechte grundsätzlich bestehen.
Mit dem wirksamen Ende der Membership entfallen sämtliche Leistungen, Zugangsrechte, Buchungsberechtigungen, Preisvorteile und sonstigen Vorteile, die das Bestehen des jeweiligen Membership-Tarifs voraussetzen.
Für Events, die nur aufgrund einer Membership, eines bestimmten Membership-Tarifs, eines Member-first-Zugangs, eines Member-only-Zugangs oder zu einem Member-Preis gebucht werden konnten, muss die hierfür erforderliche Membership auch am Veranstaltungstag aktiv sein.
Endet die erforderliche Membership vor dem Veranstaltungstag, wird die betreffende Eventregistrierung automatisch storniert.
Bereits für diese Eventregistrierung an Socialhood geleistete Zahlungen werden vollständig über die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückerstattet.
Die automatische Stornierung gilt insbesondere, wenn die Membership:
Eine Stornierung erfolgt nicht, wenn Socialhood vor dem Veranstaltungstag ausdrücklich bestätigt, dass die Teilnahme ausnahmsweise auch ohne fortbestehende Membership möglich ist.
Die Rückerstattung betrifft ausschließlich die für die betroffene Eventregistrierung an Socialhood geleisteten Zahlungen.
Kosten gegenüber Dritten, insbesondere Reise-, Übernachtungs-, Ausrüstungs- oder sonstige Folgekosten, werden nur nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsregelungen ersetzt.
Nutzer:innen werden über die automatische Stornierung und die veranlasste Rückerstattung in Textform informiert.
Memberships sind persönlich und nicht übertragbar.
Eine Nutzung durch Dritte ist unzulässig.
Socialhood kann kostenlose, rabattierte oder zeitlich begrenzte Memberships anbieten.
Vor Aktivierung wird angezeigt:
Eine kostenpflichtige Fortsetzung erfolgt nur, wenn die Nutzer:in diese im Rahmen eines eindeutig zahlungspflichtigen Vorgangs bestätigt hat.
Kostenlose Kulanzzugänge ohne zugesicherte Mindestlaufzeit können mit angemessener Frist beendet werden.
Eine bereits verbindlich zugesagte feste Gratislaufzeit bleibt davon unberührt, soweit keine außerordentliche Beendigung gerechtfertigt ist.
Socialhood darf vereinbarte Membership-Leistungen während eines laufenden Vertrags ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung für die Nutzer:in zumutbar ist.
Sachliche Gründe können insbesondere sein:
Änderungen dürfen den charakteristischen Kernnutzen des gewählten Tarifs nicht ohne angemessenen Ausgleich wesentlich beeinträchtigen.
Rein redaktionelle, technische oder für Nutzer:innen ausschließlich vorteilhafte Änderungen können jederzeit vorgenommen werden.
Über wesentliche nachteilige Änderungen informiert Socialhood rechtzeitig in Textform.
Beeinträchtigt eine Änderung die Nutzung erheblich und wird kein angemessener gleichwertiger Ersatz angeboten, kann die Nutzer:in die Membership zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich kündigen.
Im Voraus gezahlte Beiträge für Zeiträume nach Wirksamwerden der Kündigung werden anteilig erstattet.
Preisänderungen gelten nicht rückwirkend für bereits abgeschlossene feste anfängliche Vertragslaufzeiten.
Nach Ablauf der anfänglichen Vertragslaufzeit kann Socialhood den Preis für zukünftige Abrechnungszeiträume ändern, wenn die Änderung insbesondere beruht auf:
Über eine Preiserhöhung wird mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform informiert.
Die Nutzer:in kann die Membership bis zum Wirksamwerden der Preiserhöhung kündigen.
Eine Preiserhöhung wird nicht allein dadurch wirksam, dass die Nutzer:in einer Änderung dieser AGB nicht widerspricht, wenn nach den gesetzlichen Vorschriften eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich ist.
Socialhood kann unverbindliche Interessenten- oder Benachrichtigungslisten anbieten.
Der Eintrag in eine ausdrücklich als unverbindlich gekennzeichnete Liste:
Socialhood kann eine verbindliche Vormerkung für eine Membership ermöglichen.
Vor Abgabe der Vormerkung werden insbesondere angezeigt:
Die verbindliche Vormerkung wird über eine eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisende Schaltfläche abgegeben.
Mit der verbindlichen Vormerkung ermächtigt die Nutzer:in Socialhood, die zentrale Zahlungsmethode bei Annahme der Vormerkung oder zu dem vorab angezeigten Start- beziehungsweise Belastungsdatum mit dem angezeigten Betrag zu belasten.
Anschließend dürfen die wiederkehrenden Beiträge entsprechend dem vereinbarten Abrechnungsrhythmus eingezogen werden.
Socialhood bestätigt die Annahme und den Membership-Beginn in Textform.
Solange Socialhood die verbindliche Vormerkung noch nicht angenommen hat, kann die Nutzer:in sie kostenfrei über die Plattform oder in Textform zurücknehmen.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
Kann die vorgesehene erste Zahlung nicht ausgeführt werden, ist Socialhood nicht verpflichtet, die Membership zu aktivieren.
Socialhood kann der Nutzer:in eine angemessene Möglichkeit zur Aktualisierung der Zahlungsmethode geben oder den verfügbaren Platz anderweitig vergeben.
Events können insbesondere:
In der jeweiligen Eventbeschreibung wird angegeben, soweit dies für die Einordnung erforderlich ist, wer Veranstalter:in oder verantwortliche Organisator:in ist.
Für Events können insbesondere gelten:
Diese Bedingungen werden vor der Registrierung angezeigt.
Ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Event besteht erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung.
Auch eine Membership, ein früheres Buchungsfenster, eine Bewerbung, eine Einladung oder ein Wartelisteneintrag begründet für sich allein keinen Anspruch auf einen Platz.
Die Darstellung eines Events ist noch kein verbindliches Vertragsangebot.
Durch Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Schaltfläche gibt die Nutzer:in ein verbindliches Angebot zur Buchung ab.
Die Buchung wird mit ausdrücklicher Buchungsbestätigung oder erfolgreicher Zahlungsabwicklung verbindlich, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.
Der unmittelbar vor der Buchung angezeigte Gesamtpreis einschließlich gegebenenfalls anfallender Gebühren ist maßgeblich.
Auch die Registrierung für kostenlose oder in einer Membership enthaltene Events ist verbindlich, sobald sie bestätigt wurde.
Es können No-Show-Regelungen gemäß § 11 gelten, wenn diese vor der Registrierung angezeigt werden.
Events können unterschiedliche Preise und Buchungsberechtigungen für Nutzer:innen ohne Membership, für Nutzer:innen mit Membership sowie für unterschiedliche Membership-Tarife vorsehen.
Eine bestehende Membership schließt zusätzliche Eventpreise oder Zuzahlungen nicht aus.
Der vor der Buchung angezeigte Gesamtpreis ist maßgeblich.
Kann ein Event nur aufgrund einer bestehenden Membership, eines bestimmten Membership-Tarifs, eines Member-first-Zugangs, eines Member-only-Zugangs oder zu einem Member-Preis gebucht werden, muss die hierfür erforderliche Membership sowohl im Zeitpunkt der Buchung als auch am Veranstaltungstag aktiv sein.
Endet die erforderliche Membership vor dem Veranstaltungstag, wird die Eventregistrierung automatisch storniert.
Bereits für die betroffene Registrierung an Socialhood geleistete Zahlungen werden vollständig zurückerstattet.
Ein Anspruch darauf, den Platz anschließend zu einem regulären Nicht-Mitgliederpreis zu behalten, besteht nicht.
Socialhood kann jedoch eine erneute Buchung zum dann verfügbaren regulären Preis anbieten, sofern noch Plätze verfügbar sind.
Die Eventbeschreibung und der Buchungsprozess zeigen an, wenn für eine Buchung oder Teilnahme eine bestimmte Membership erforderlich ist.
Die erforderliche Membership muss bis einschließlich des Veranstaltungstags aktiv bleiben.
Eine bereits erklärte Kündigung steht der Teilnahme nicht entgegen, wenn die Membership erst nach dem Veranstaltungstag endet.
Endet die Membership dagegen vor dem Veranstaltungstag, gelten die automatische Stornierung und Rückerstattung gemäß § 6.10 und § 9.6.
Die Stornierung einer Eventregistrierung wegen einer zuvor beendeten Membership führt nicht zu einer Reaktivierung oder Verlängerung der Membership.
Ein Event kann unter dem Vorbehalt einer Mindestteilnehmerzahl stehen.
Wird diese nicht erreicht, kann Socialhood das Event absagen.
Bereits gezahlte Evententgelte einschließlich zwingend mit der abgesagten Buchung verbundener obligatorischer Gebühren werden in diesem Fall erstattet.
Socialhood kann Ort, Beginn, Dauer, Ablauf, Programmpunkte, Hosts oder sonstige organisatorische Einzelheiten aus sachlichem Grund ändern.
Bei nur geringfügigen Änderungen besteht kein Anspruch auf Erstattung.
Ist eine Änderung für die Nutzer:in wesentlich und die Teilnahme dadurch objektiv unzumutbar, kann die Nutzer:in die Buchung innerhalb einer von Socialhood mitgeteilten angemessenen Frist kostenfrei stornieren.
Bereits gezahlte Evententgelte werden in diesem Fall erstattet.
Wird ein kostenpflichtiges Event vollständig durch Socialhood abgesagt, werden die für dieses Event gezahlten Beträge einschließlich obligatorischer Buchungs- oder Servicegebühren erstattet.
Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Reise, Unterkunft, Freizeitaufwand oder anderweitige Buchungen, bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsregelungen.
Die für ein Event geltenden Stornierungsbedingungen werden vor der Buchung angezeigt.
Soweit keine günstigere Regelung angezeigt wird, besteht bei einer Stornierung durch die Nutzer:in kein Anspruch auf Rückzahlung des Eventpreises, wenn:
Zwingende gesetzliche Rückzahlungs-, Rücktritts-, Minderungs- und Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.
Eventbuchungen sind grundsätzlich persönlich und nicht übertragbar, soweit vor der Buchung keine Übertragungsmöglichkeit angezeigt wird.
Ist ein Event ausgebucht oder noch nicht allgemein buchbar, kann Socialhood eine Warteliste anbieten.
Der Eintrag allein stellt noch keine bestätigte Eventbuchung dar.
Bei einer kostenpflichtigen Warteliste werden vor dem Eintrag angezeigt:
Mit der verbindlichen Bestätigung ermächtigt die Nutzer:in Socialhood, die zentrale Zahlungsmethode einmalig mit dem angezeigten Gesamtbetrag zu belasten, sobald ein Platz zugeteilt wird.
Eine erneute Bestätigung unmittelbar vor der Belastung ist nicht erforderlich.
Mit erfolgreicher Belastung und Zuteilung des Platzes wird die Eventbuchung verbindlich.
Socialhood übermittelt eine Buchungsbestätigung.
Ab diesem Zeitpunkt gelten die für das Event angezeigten Stornierungs-, Membership- und No-Show-Regelungen.
Bis zur Zuteilung eines Platzes kann die Nutzer:in den Wartelisteneintrag kostenfrei über die Plattform entfernen.
Nach Zuteilung ist eine Entfernung aus der Warteliste nicht mehr möglich. Stattdessen gelten die Stornierungsbedingungen der entstandenen Buchung.
Die Vergabe frei werdender Plätze kann insbesondere anhand folgender Kriterien erfolgen:
Eine Priorisierung begründet keine Garantie auf Nachrücken.
Kann die autorisierte Zahlung nicht erfolgreich ausgeführt werden, darf Socialhood den Platz unmittelbar einer anderen Person anbieten.
Socialhood kann einen erneuten Belastungsversuch unternehmen, ist hierzu aber nicht verpflichtet.
Für die automatische Nachbuchung gilt der beim Wartelisteneintrag angezeigte Höchstbetrag.
Eine Belastung mit einem höheren Betrag erfolgt nur nach erneuter ausdrücklicher Zustimmung.
Kann eine Nutzer:in an einem gebuchten Event nicht teilnehmen, soll sie die Buchung möglichst frühzeitig über die auf der Plattform vorgesehene Funktion absagen.
Für die Vermeidung einer No-Show-Gebühr ist die vor der Buchung angezeigte Absagefrist maßgeblich.
Socialhood kann für Events einen Check-in vorsehen.
Dieser kann insbesondere erfolgen durch:
Eine Standortverarbeitung erfolgt nur nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der erforderlichen Geräteberechtigungen.
Als No-Show gilt eine Nutzer:in, wenn sie:
Eine bloße technische Fehlfunktion des Check-ins begründet keinen No-Show, wenn die tatsächliche Teilnahme anderweitig nachgewiesen werden kann.
Eine No-Show-Gebühr wird nur geschuldet, wenn vor Abschluss der Eventregistrierung klar und deutlich angezeigt wurden:
Die No-Show-Gebühr kann auch für kostenlose oder im Membership-Beitrag enthaltene Events gelten.
Die No-Show-Gebühr dient dem pauschalierten Ausgleich des typischerweise entstehenden Schadens, insbesondere durch:
Die Gebühr darf den nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Schaden nicht überschreiten.
Der Nutzer:in bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass Socialhood überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die angezeigte No-Show-Gebühr entstanden ist.
In diesem Fall entfällt die Gebühr oder wird entsprechend reduziert.
Socialhood bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlich entstandenen Schadens vorbehalten.
Ein höherer Betrag wird nur verlangt, wenn der konkrete Schaden nachgewiesen wird. Die No-Show-Gebühr wird darauf angerechnet.
Keine No-Show-Gebühr fällt an, wenn die Nutzer:in nachweist, dass sie die Nichtteilnahme und die verspätete Absage nicht zu vertreten hat.
Dies kann insbesondere vorliegen bei:
Socialhood kann einen angemessenen Nachweis verlangen.
Gesundheitsdaten müssen nur in dem unbedingt erforderlichen Umfang mitgeteilt werden. Eine konkrete Diagnose ist grundsätzlich nicht erforderlich.
Mit der Eventregistrierung ermächtigt die Nutzer:in Socialhood, eine wirksam vereinbarte No-Show-Gebühr bei Eintritt der angezeigten Voraussetzungen über die zentrale Zahlungsmethode einzuziehen.
Die Nutzer:in wird über die Feststellung des No-Shows und die Belastung informiert.
Die Nutzer:in kann die Feststellung eines No-Shows und die Gebühr über den bereitgestellten Supportweg beanstanden.
Gesetzliche Rechte und Einwendungsfristen bleiben unberührt.
Wiederholte No-Shows können unabhängig von einer Gebühr zu angemessenen Maßnahmen führen, insbesondere:
Vor einer dauerhaften Sperrung werden Art, Schwere, Häufigkeit und Auswirkungen der Verstöße sowie das Verschulden der Nutzer:in angemessen berücksichtigt.
Hangouts sind grundsätzlich informelle Treffen, die von Nutzer:innen eigenverantwortlich erstellt, geplant und durchgeführt werden.
Soweit ein Hangout nicht ausdrücklich als von Socialhood veranstaltetes Event gekennzeichnet ist, ist Socialhood weder Veranstalterin noch Gastgeberin des Treffens und schuldet insbesondere nicht:
Socialhood stellt technische Funktionen zur Verfügung, über die Nutzer:innen Hangouts erstellen, finden, verwalten und miteinander kommunizieren können.
Socialhood kann Hangouts moderieren, prüfen, einschränken oder entfernen, ist jedoch nicht verpflichtet, jedes Hangout vorab zu kontrollieren.
Der Host ist für die eigenen Angaben und die von ihm getroffenen organisatorischen Entscheidungen verantwortlich.
Hosts müssen insbesondere:
Teilnehmende entscheiden eigenverantwortlich über ihre Teilnahme und müssen die üblichen Sorgfaltsmaßnahmen beachten.
Sie sind insbesondere selbst verantwortlich für:
Kosten gegenüber Locations, Gastronomie, Verkehrsunternehmen oder sonstigen Dritten sind nicht im Membership-Beitrag enthalten, sofern dies nicht ausdrücklich angegeben wird.
Eine private Aufteilung tatsächlich anfallender gemeinsamer Kosten ist zulässig, wenn sie vorab transparent kommuniziert wird.
Gewerbliche Teilnahmeentgelte, Vermittlungsgebühren oder Gewinnerzielungsabsichten bedürfen der vorherigen ausdrücklichen Freigabe durch Socialhood.
Die Abgrenzung als nutzerorganisiertes Treffen schließt eine Haftung von Socialhood für eigene schuldhafte Pflichtverletzungen nicht aus.
Es gelten die Haftungsregelungen des § 18.
Für kostenpflichtige Funktionen wird im Nutzerkonto grundsätzlich eine zentrale Zahlungsmethode hinterlegt.
Diese kann nach der jeweils erforderlichen Autorisierung verwendet werden für:
Die Hinterlegung allein berechtigt Socialhood nicht zu beliebigen Belastungen.
Jede Belastung muss auf einem Vertrag, einer gesetzlichen Grundlage oder einer hinreichend bestimmten Autorisierung beruhen.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über externe Zahlungsdienstleister, insbesondere Stripe.
Socialhood speichert grundsätzlich keine vollständigen Kartennummern, Sicherheitscodes oder vollständigen Bankzugangsdaten.
Verarbeitet werden können insbesondere:
Wird eine neue zentrale Zahlungsmethode hinterlegt, ersetzt sie grundsätzlich die bisherige Zahlungsmethode.
Die neue Methode kann für zukünftige wiederkehrende Membership-Zahlungen sowie bereits autorisierte, aber noch nicht ausgeführte Wartelisten- oder No-Show-Belastungen verwendet werden.
Nutzer:innen müssen dafür sorgen, dass die hinterlegte Zahlungsmethode aktuell und für fällige Zahlungen verwendbar ist.
Offene Forderungen bleiben unabhängig von einer Änderung, Entfernung oder dem Ablauf der Zahlungsmethode bestehen.
Eine Zahlungsmethode kann nicht entfernt werden, solange sie für eine laufende kostenpflichtige Membership, eine fällige Zahlung oder eine noch aktive kostenpflichtige Autorisierung erforderlich ist, sofern nicht gleichzeitig eine andere gültige Zahlungsmethode hinterlegt oder die zugrunde liegende Autorisierung wirksam beendet wird.
Sämtliche gegenüber Verbraucher:innen angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.
Zusätzliche obligatorische Kosten werden vor Abgabe der zahlungspflichtigen Bestellung angezeigt.
Der jeweilige Betrag wird zu dem vor dem Kauf oder der Autorisierung angezeigten Zeitpunkt fällig.
Bei Memberships erfolgt die Belastung wiederkehrend im angezeigten Abrechnungsrhythmus.
Schlägt eine fällige Zahlung fehl, kann Socialhood:
Eine sofortige dauerhafte Sperrung erfolgt nicht allein aufgrund eines einmaligen technischen Zahlungsfehlers.
Nutzer:innen dürfen mit unbestrittenen, entscheidungsreifen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.
Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt.
Rückzahlungen erfolgen grundsätzlich über die ursprüngliche Zahlungsmethode.
Ist dies technisch oder rechtlich nicht möglich, kann nach Abstimmung eine andere geeignete Methode verwendet werden.
Verbraucher:innen steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit dieses nicht gesetzlich ausgeschlossen oder erloschen ist.
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen besteht kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
Dies betrifft grundsätzlich Eventbuchungen mit festgelegtem Datum oder Zeitraum.
Das Fehlen eines Widerrufsrechts lässt gesetzliche Rechte bei Absage, Schlechtleistung, Unmöglichkeit oder sonstigen Pflichtverletzungen unberührt.
Für den erstmaligen Abschluss einer kostenpflichtigen Membership besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Der Lauf der Widerrufsfrist richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung.
Verlangt die Nutzer:in ausdrücklich, dass Socialhood bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Membership-Leistung beginnt, kann im Falle eines wirksamen Widerrufs ein gesetzlicher Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen geschuldet sein.
Ein Wertersatz wird nur verlangt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die Nutzer:in ordnungsgemäß informiert wurde.
Das Widerrufsrecht bei einer Dienstleistung erlischt nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
Die bloße Freischaltung oder teilweise Nutzung einer länger laufenden Membership führt nicht automatisch zum vollständigen Erlöschen des Widerrufsrechts.
Die gesetzliche Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular befinden sich am Ende dieser AGB und werden bei einem widerrufsfähigen Vertrag zusätzlich in Textform übermittelt.
Bei Events können Foto-, Video- oder Tonaufnahmen angefertigt werden.
Soweit planbar, informiert Socialhood hierüber in der Eventbeschreibung, beim Einlass oder durch geeignete Hinweise vor Ort.
Die Aufnahme und Nutzung erfolgt nur auf einer geeigneten gesetzlichen Rechtsgrundlage oder auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung.
Die Zustimmung zu diesen AGB stellt keine pauschale, unwiderrufliche Einwilligung in jede Aufnahme und jede werbliche Verwendung dar.
Für gezielte Einzelaufnahmen, Testimonials oder besonders hervorgehobene werbliche Darstellungen kann eine gesonderte Einwilligung eingeholt werden.
Übersichts-, Veranstaltungs- und Stimmungsaufnahmen können im gesetzlich zulässigen Umfang auch ohne individuelle Einwilligung erstellt und verwendet werden, sofern keine überwiegenden Interessen der abgebildeten Personen entgegenstehen.
Personen, die nicht gezielt aufgenommen werden möchten, können das Veranstaltungsteam vor Ort informieren.
Socialhood wird zumutbare Maßnahmen treffen, um gezielte Aufnahmen zu vermeiden.
Gesetzliche Widerspruchs-, Widerrufs-, Löschungs- und sonstige Betroffenenrechte bleiben unberührt.
Nutzer:innen müssen bei eigenen Aufnahmen Persönlichkeits-, Datenschutz- und Urheberrechte anderer beachten.
Gegen den erkennbaren Willen einer Person dürfen keine sie gezielt darstellenden Aufnahmen veröffentlicht werden, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
Socialhood kann ein Konto oder einzelne Funktionen vorübergehend einschränken, wenn konkrete Anhaltspunkte bestehen für:
Die Maßnahme muss unter Berücksichtigung der Umstände angemessen sein.
Nutzer:innen können den unentgeltlichen Plattformvertrag jederzeit durch Löschung des Kontos oder Erklärung in Textform beenden.
Socialhood kann den unentgeltlichen Plattformvertrag mit angemessener Frist ordentlich beenden, sofern keine entgegenstehenden bezahlten Leistungen bestehen.
Kostenpflichtige Memberships können nur nach Maßgabe der vereinbarten Laufzeit und Kündigungsregelungen ordentlich beendet werden.
Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen.
Ein wichtiger Grund für Socialhood kann insbesondere vorliegen, wenn die Nutzer:in:
Soweit der Verstoß behebbar und eine Fortsetzung bis dahin zumutbar ist, wird grundsätzlich zunächst abgemahnt oder eine angemessene Frist gesetzt.
Dies gilt nicht bei besonders schweren Verstößen, konkreter Gefährdung oder erkennbarer Erfolglosigkeit einer Abmahnung.
Bei der Entscheidung über Maßnahmen berücksichtigt Socialhood insbesondere:
Bei einer dauerhaften Sperrung enden die nicht mehr erfüllbaren Vertragsverhältnisse zum Zeitpunkt der Sperrung oder zu dem in der Mitteilung genannten Zeitpunkt.
Erfolgt die Sperrung ohne von der Nutzer:in zu vertretenden wichtigen Grund, werden im Voraus gezahlte Membership-Beiträge für Zeiträume nach Wirksamwerden der Sperrung anteilig erstattet.
Erfolgt die Sperrung aufgrund eines von der Nutzer:in zu vertretenden wichtigen Grundes, bleiben gesetzliche Ansprüche und Gegenansprüche maßgeblich.
Eine pauschale Einbehaltung sämtlicher zukünftiger Beiträge erfolgt nicht.
Die Nutzer:in kann eine Sperrung oder dauerhafte erhebliche Einschränkung über den angegebenen Supportweg prüfen lassen.
Socialhood prüft vorgebrachte Tatsachen erneut.
Gesetzliche Rechtsbehelfe bleiben unberührt.
Die Löschung eines Nutzerkontos beendet eine kostenpflichtige Membership nicht automatisch, sofern die Nutzer:in im Löschprozess nicht zugleich deren Kündigung erklärt oder dies technisch eindeutig vorgesehen ist.
Socialhood weist im Löschprozess auf noch bestehende kostenpflichtige Verträge hin.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der jeweils geltenden Datenschutzerklärung von Socialhood.
Die Datenschutzerklärung informiert insbesondere über:
Socialhood haftet unbeschränkt:
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet Socialhood auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer:innen regelmäßig vertrauen dürfen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist eine Haftung von Socialhood ausgeschlossen.
Socialhood haftet nicht allein deshalb für ein Verhalten anderer Nutzer:innen, Hosts, Locationbetreiber:innen oder sonstiger Dritter, weil der Kontakt über die Plattform oder bei einem Event zustande gekommen ist.
Eine Haftung für eigenes Auswahl-, Organisations-, Informations-, Sicherheits- oder Überwachungsverschulden bleibt nach Maßgabe der vorstehenden Absätze unberührt.
Für Verlust, Diebstahl oder Beschädigung persönlicher Gegenstände haftet Socialhood nur nach Maßgabe der vorstehenden Absätze.
Bei nutzerorganisierten Hangouts haftet Socialhood nicht für die Planung, Durchführung oder Entscheidungen der beteiligten Nutzer:innen.
Eine Haftung für eigene schuldhafte Pflichtverletzungen, insbesondere bei bekannten konkreten Gefahren, technischen Fehlern oder fehlerhaften eigenen Moderationsentscheidungen, bleibt nach Maßgabe dieses § 18 unberührt.
Soweit Nutzer:innen eigenständige Verträge mit Locations, Verkehrsunternehmen, Gastronomie, Ticketanbietern oder anderen Dritten abschließen, haftet Socialhood nicht für deren Leistungen.
Dies gilt nicht, wenn Socialhood die betreffende Leistung erkennbar im eigenen Namen schuldet.
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch Ereignisse außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden.
Hierzu gehören insbesondere:
Bereits entstandene gesetzliche Rückzahlungsansprüche bleiben unberührt.
Ein Mitverschulden der Nutzer:in wird nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.
Nutzer:innen stellen Socialhood von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Inhalten oder Handlungen der Nutzer:in geltend gemacht werden, sofern die Nutzer:in die zugrunde liegende Rechtsverletzung zu vertreten hat.
Die Freistellung umfasst die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
Socialhood wird die Nutzer:in unverzüglich über die Geltendmachung informieren und ihr im zumutbaren Umfang Gelegenheit zur Mitwirkung an der Verteidigung geben.
Socialhood darf ohne Zustimmung der Nutzer:in keine Vereinbarung schließen, durch die der Nutzer:in über die gesetzliche oder vertragliche Haftung hinausgehende Verpflichtungen auferlegt werden.
Socialhood kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere:
Über eine AGB-Änderung dürfen keine bereits verbindlich vereinbarten Hauptleistungen oder Preise einseitig wesentlich zum Nachteil der Nutzer:innen verändert werden, soweit hierfür nicht eine gesonderte wirksame Änderungsregelung oder Zustimmung besteht.
Über wesentliche Änderungen informiert Socialhood mindestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform.
Die Mitteilung enthält:
Soweit für eine Änderung nach den gesetzlichen Vorschriften eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich ist, wird Socialhood diese gesondert einholen.
Schweigen gilt nicht als Zustimmung zu Änderungen, durch die das vertragliche Gleichgewicht wesentlich zum Nachteil der Nutzer:in verändert wird.
Ist eine Änderung für die Nutzer:in nachteilig, kann sie betroffene Dauerschuldverhältnisse bis zum Inkrafttreten der Änderung kündigen, soweit ihr die Fortsetzung unter den bisherigen Bedingungen nicht angeboten wird und kein zwingender rechtlicher Grund die Änderung erfordert.
Socialhood ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Nutzer:innen können sich bei Beanstandungen zunächst an [email protected] wenden.
Gesetzliche Rechtswege und Fristen werden hierdurch nicht eingeschränkt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Hat die Nutzer:in als Verbraucher:in ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben zwingende Verbraucherschutzbestimmungen dieses Staates unberührt.
Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Ist die Nutzer:in Kaufmann oder Kauffrau, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis.
Vertragssprache ist Deutsch.
Soweit in diesen AGB Textform vorgesehen ist, genügt insbesondere eine E-Mail oder eine dauerhaft speicherbare elektronische Erklärung über die Plattform.
Individuelle Vereinbarungen haben unabhängig von ihrer Form Vorrang.
Die Übertragung eines Nutzerkontos oder von Ansprüchen auf Plattformzugang, Membership oder persönliche Eventbuchungen bedarf der vorherigen Zustimmung von Socialhood, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht.
Geldforderungen der Nutzer:innen können nach den gesetzlichen Vorschriften abgetreten werden.
Socialhood kann Rechte und Pflichten aus dem Vertrag auf ein anderes Unternehmen übertragen, wenn:
Über eine solche Übertragung wird rechtzeitig informiert.
Bei einer wesentlichen nachteiligen Veränderung bleibt ein gesetzliches oder vertragliches Kündigungsrecht unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Das Gleiche gilt für eine unbeabsichtigte Regelungslücke.
Die bei einem konkreten Kauf, einer Eventbuchung oder einer verbindlichen Wartelistenvormerkung unmittelbar vor der Bestätigung angezeigten individuellen Vertragsangaben haben Vorrang vor allgemeineren Regelungen dieser AGB.
Dies betrifft insbesondere:
Stand: 27. Juli 2026
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns,
studivents UG (haftungsbeschränkt)
Theresienhöhe 6c
80339 München
Deutschland
E-Mail: [email protected]
mittels einer eindeutigen Erklärung, beispielsweise eines mit der Post versandten Briefs oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen im Zusammenhang mit dem widerrufenen Vertrag erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns über die Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Wertersatz erfüllt sind.
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
Dies betrifft insbesondere Eventbuchungen mit einem festgelegten Datum oder Zeitraum.
An:
studivents UG (haftungsbeschränkt)
Theresienhöhe 6c
80339 München
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die folgende Dienstleistung:
Bezeichnung der Dienstleistung beziehungsweise Membership:
Datum des Vertragsschlusses:
Name der Verbraucher:in:
Anschrift der Verbraucher:in:
E-Mail-Adresse des Nutzerkontos:
Datum:
Unterschrift der Verbraucher:in, nur bei Mitteilung auf Papier:
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